Hier einige Fahrzeuge aus meinem Fuhrpark
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Hier die Story von meinem 1966er VW Käfer |
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VW 1200 Standard Baujahr 1966
Bergung nach 13 Jahre in dieser Garage
Abgeholt mit dem Abschleppwagen
Das Abholteam..........nochmals Dankeschön
Käfer fertig mit Tüv und H Zulassung |
SOMMER 2009 Das ganze fing damit an, das mein Opel Manta Baujahr 1979, mittlerweile erhebliche Rostschäden aufwies, nicht nur wie üblich am Boden, sondern das Dach war durchgerostet unter dem Venyldachbezug. Ich suchte im Internet nach einer Karosserie, von der ich das Dach verwenden könnte, fand auch was, stellte es auf beobachten, schaltete den Rechner aus und bin mit meinem Hund Toni raus, zum Gassi gehen. Als ich mit Toni im Feld war, hat mich eine Bekannte angesprochen, sie sagte Ihre Schwester hätte seit vielen, Jahren einen Käfer, der jetzt nur noch rumsteht und der in gute Hände soll. Schnell hatten wir einen Besichtigungstermin ausgemacht und sind zu viert mit 5 Hunden Richtung Käfer gestartet, wir sind im Hochsommer bei gefühlten 100grad Außentemperatur kreuz und quer durch den Odenwald gefahren. In einem winzigen Ort namens Nonrod waren wir dann am Ziel, die Garage war an der Hauptstrasse mitten im Ort, da stand früher das Feuerwehrauto drin. Nach öffnen der Garage fanden wir ein recht gut erhaltenen Käfer, aber mit schimmeliger Innenausstattung, zwei platten Reifen und festgerosteten Bremsen. Die Feuchtigkeit in der Garage gab es allerdings erst seit ca. einem Jahr, denn da wurde das luftdurchlässige Holztor gegen ein modernes Garagentor ersetzt. Wie sich herausstellte stand der Käfer stolze 13 Jahre an diesem Ort, zum Glück 12 davon trocken und hat somit wenig gelitten. Nach der Besichtigung waren wir noch im Biergarten, haben viel gequatscht und gelacht und waren uns dann auch bald über den Preis einig. An dieser Stelle möchte ich mich bei der Vorbesitzerin noch mal herzlich bedanken, der Kaufpreis war ein echter Freundschaftspreis und es gab eine ganze Menge Ersatzteile wie Motor, Getriebe, diverse Elektroteile, Rückleuchten usw. dazu. Einige Tage später bin ich die Papiere holen gefahren und von dort aus Richtung Käfer, also wieder in den Odenwald, diesmal aber mit dem Motorrad, was einen Riesen Spaß gemacht hat. Dort angekommen, pumpte ich die Reifen auf, räumte etwas Zeug zur Seite und zerrte das Auto so lange hin und her, bis sich die Räder drehten, nun stand der Abholung nichts mehr im wege. Zum Abholen mobilisierte ich einen Freund, der einen Abschleppwagen besitzt Autohaus Schroth und 6 andere Kumpels waren auch spontan dabei, so wurde die Abholung zu einem lustigen Ausflug, auf dem Heimweg kehrten wir noch in einem Biergarten ein, da hatte Kurt einen Tisch reserviert, spät am Abend war der Käfer dann in seinem neuen Zu Hause. Am nächsten Tag machte ich die Bestandsaufnahme, und bestellte gleich schon mal die Ersatzteile, im Fußraum vorn rechts fand ich eine üble Durchrostung, die mich vier Tage Flexen und Schweißen gekostet hat, alles andere waren Standschäden, Benzinleitung zu, alle Radbremszylinder fest, Hinterachse undicht, Bremsleitungen rostig, Bremsschläuche zugequollen und von der Elektrik ging eigentlich nur noch der Warnblinker. Nun begannen 6 Wochen intensiv-basten, das war genau die Zeit, die ich brauchte, vom abholen, bis zum Tüv, mit H-Abnahme. Zwar war lange nicht alles fertig, aber über schweißen, neue Bremsen und alle anderen Tüv-relevanten Sachen war erstmal alles erledigt. Vorgefahren bin ich mit einer geliehenen 6 volt Batterie und mit den alten Reife, die hatten noch volles Profil, waren aber unrund. Mittlerweile hat der Käfer 12 Volt, eine neue Kupplung, eine ansehnliche Innenausstattung, neue Reifen, ein Radio und eben alles, was zu einem (Gebrauchs-) Oldtimer gehört, er macht mir viel Spaß, fährt super und wird mich bestimmt viele Jahre begleiten. |
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CHOPPERFAHRRAD, jeder sollte eines haben, je dicker das Hinterrad, desto schöner |
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CHOPPERFAHRRAD Eigenbau
Rahmenheck und Zahnkranzbefestigung
Rohbau
FETTES Hinterrad !
Fertig |
Seit mehreren Jahren beobachtete ich, das immer mehr Chopperfahrräder auf unseren Straßen unterwegs sind, mittlerweile kann man auch die verschiedensten Typen kaufen, schöne und nicht so schöne, relativ gute und auch bösen Schrott. Aber alle haben eines gemeinsam, sie haben alle ein dickes Hinterrad. Angesteckt mit diesem Virus, bin ich mal durch mein Eratzteilkonvolut geklettert und musste feststellen, das ich einige Komponenten, so einen Chopper selber zu bauen, da habe. Zuerst machte ich mir Gedanken, wie der Antrieb aussehen könnte, wenn man ein ca. 20cm breites Auto-Hinterrad nimmt, da war klar, mit einer Kette von vorne nach hinten war das nicht zu machen, der Antrieb musste einmal seitlich versetzt werden. Mit einer ausgespeichten Hinterradnabe vom Fahrrad, in meinem Fall eine 3 Gang Nabenschaltung, vor dem überbreiten Hinterrad montiert müsste das gehen (3-Rad Fahrräder haben das auch so). Blieb jetzt nur noch die Frage, wie bekomme ich ein Kettenrad an eine Autofelge? Ich hatte einen VW Golf Achsstummel von der Hinterachse, eine Bremstrommel mit Radlager und eben eine 7x15l Alufelge mit 195-50er Reifen, das ganze habe ich mal zusammengesteckt, dabei wurde klar, die Bremstrommel verschwindet viel zu tief in der Felge, da fiel mir ein ich habe noch 2 Spurverbreiterungen von ganz früher, so genannte Kleeblätter, also universal 4-Loch und vor allem fürs Auto unzulässig. Diese Spurverbreiterungen setzte ich übereinander, so war ich mit der offen Seite der Bremstrommel nicht mehr weit vom äußeren Rand der Felge entfernt. In die Trommel verschraubte ich symmetrisch 5 Flacheisenstücke, diese schauten dann schon aus der Felge heraus und daran schweißte ich ein vorderes Fahrrad-Kettenrad, aus dem ich vorher das Mittelteil mit Pedalarm herausgeflext habe. Den Heckrahmen schweißte ich als Dreieck aus dickem Rohr zusammen, an der Verbindungsstelle mit einer dickeren Platte, da schraubte ich den Golf Achsstummel an. Nach vorn führte ich ein unteres und oberes Rohr, genau in dem Winkel, das ich als Front ein Stück Mountainbike verwenden kann in fast dem selben Rohrdurchmesser. Vorne habe ich eine gerade Mountainbike Gabel unten mit Dreiecksblechen so verlängert, das das Rad auch weiter nach vorne kommt. So habe ich gleich etwas Platz geschaffen um das Tretlager so hoch anzuschweißen, damit man schön nach vorn gestreckt treten kann. Das Vorderrad ist eine Fahrrad-Schwerlastfelge 26 zoll mit einem 2,25x26 Reifen. Die Vorderradbremse besteht aus einer Kombination Klotzbremse 50ger Jahre, wird aber mit einem Seilzug gezogen. Der Sitz ist einfach Alu-Riffelblech in Form gesägt, vorn drehbar gelagert und hinten mit dicken Spiralfedern zum Rahmen abgestützt. Als Schalthebel habe ich ein Hebelwerk konstruiert, das mit einem verschweißten Stift 3x einrastet, passend zu der Torpedo 3Gang Nabe, als Schalthebelknopf ist eine Billardkugel montiert. Das fahren geht besser als ich dachte, es ist schon anstrengend, aber für kurze Strecken ist das so o.k., dafür muss man an der Kreuzung die Füße nicht runternehmen, es bleibt durch den Reifen einfach so stehen.
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BMW 2 VENTIL-BOXER, DAS ALTHERRENMOTORRAD ?. . . . . ODER DOCH NICHT |
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BMW BOXER 1972, 1983, 1986
R 75/5 (leider mein einzigstes Foto)
R 80 ST
R 100 beim Kauf
R 100 nach der "Verschönerung" |
Zu meiner ersten BMW 2 Ventil Boxer kam ich schon in jungen Jahren und zwar anfang der Achtziger, Sämtliche Freunde fuhren Japaner, meist 4-Zylinder. Ich hatte meinen Oldtimer (Victoria KR 25 Bj.52), eine RD 250 und eine XS 500, da sagte mir ein Freund, sein Bruder kennt einen, der kennt einen, der kennt einen, dessen Kollege..... verkauft eine BMW mit Kabelbrand. Trotz allem kam es zu einem Besichtigungstermin und ich stand vor einer völlig umgebauten R 75/5 in sehr gutem Zustand aber mit besagtem Kabelbrand. Verbaut waren, Habermann Rennverkleidung in Gelb-Glimmerlack, Gabel mit Doppelscheibe vorn, Motor R 90/6. Für wenig Geld und mit Anlieferung hatte ich nun eine BMW Boxer. Ein paar Wochen später kaufte ich ein R75/5 Fahrgestell mit allen Anbauteilen ohne Motor und Getriebe und kombinierte aus meinen besten Teilen ein super Motorrad. Die 75/5 hatte ich 9 Jahre lang, war begeistert vom guten Durchzug und von der unerschütterlichen Zuverlässigkeit. Wegen einer Amerikanischen Rüttelplatte verkaufte ich nach 9 Jahren meine treue, optisch und technisch Top fast neuwertige BMW. Es vergingen ca. 15 Jahre, bis mir der Zufall meine nächste BMW zuspielte. Ein Bekannter grub nach 12 Jahren Pause seine BMW R60/6 wieder aus, dadurch kamen wir ins Gespräch und er erzählte mir von einer R 80 ST, die sein Bruder mit defekten Motor vor 16 Jahren weggestellt hat. R 80 ST wollte ich schon immer, das ist die Straßenmaschine, die zu 100% aus der G/S entstanden ist, d.h. Einarmschwinge, Hochgelegter Auspuff, kurze Sitzbank, eigentlich eine G/S mit Straßenreifen ...sozusagen erste Supermoto von BMW. Auch hier fand ich bei der Besichtigung ein gut erhaltenes, völlig unverbasteltes Motorrad vor, aber eben mit teilzerlegtem Motor und Lagerschaden trotz den erst 32000 Originalkilometern. Den Motor habe ich mit Neu und Gebrauchtteilen wieder aufgebaut, einen GS Tank montiert und einen zweiten Satz Lackteile Schwarz lackieren lassen. Nach 4 Jahren mit 800 ccm und 50 PS dachte ich an Tuning, ich hatte auch schon 1000er Zylinder und eine zweite Bremsscheibe mit Sattel besorgt, da erzählte mir ein Bekannter, er kennt jemanden, der eine 1000er BMW günstig abgeben möchte. Leider "nur" eine R 80 Baujahr 1986, zwar schon Einarmschwinge, aber das biederste was man sich vorstellen kann. Wieder verlief die Besichtigung sehr positiv, das Motorrad ist überdurchschnittlich gepflegt, umgebaut mit Eintrag auf 1000ccm und mit massig Ersatzteilen, davon einige teure Neuteile. Schon auf dem Heimweg wusste ich, das ich soo nicht rumfahren werde und überlegte mir was man verunstalten könnte. Da außer der Hubraumänderung auch ein geändertes Heck mit Einmannsitz eingetragen ist, war das für mich der Auslöser genau da die Säge anzusetzen, ich änderte das Rahmenheck so das eine Kawasaki Einmannbank passt und das Motorrad bestimmt 20 cm kürzer ist. Die Räder wurden Mattschwarz, die Lackteile Mattbraun, Das Rahmendreieck frei. Das Motorrad hat mit einem Konifederbein hinten und der Werksmäßig verbauten K100 Gabel ein super Fahrwerk, mit dem 1000er Motor und dem kurzen Endantrieb eine gute Beschleunigung und mit dem Umbau eine Sportlich-Rattige Optik........ gaanz weit weg vom "Altherrenmotorrad"
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