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Das Gespannfahrrad täglich im Einsatz ! |
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Fahrradgespann, jeder Schweißpunkt hat sich gelohnt
Rohbau, steht schon mal auf 3 Rädern !
Erste Probefahrt, erstmal alleine
Probefahrt noch ohne Tür
Gespann im Einsatz |
Anfang 2007 haben wir uns einen Hund angeschafft, eigentlich wollten wir gar keinen Hund haben, aber wie der Zufall es wollte war Toni (so heißt er) bei Bekannten vorübergehend untergebracht und war abzugeben. Wir nahmen ihn probeweise bei uns auf und merkten schnell, der Kerl ist obercool, nichts bringt ihn aus der Ruhe, vor nichts hat er Angst, ein ganz lieber und auch hübscher Hund. Ich hatte schon länger ein Bäckerfahrrad (großer Korb vorn, Rahmenfest), da setzte ich Toni rein und siehe da er fährt ganz gern mit. Das bedeutete aber, Fahrrad aufbocken, Hund reinheben, nach der Fahrt das ganze wieder, aufbocken, rausheben und das ganze mehrmals pro Ausflug, da er im Feld ja laufen sollte. So war die Idee geboren....ich baue einen Seitenwagen fürs Fahrrad. Vor einiger Zeit hatte ich ein 28zoll Herrenrad aus einem Altmetallcontainer gezogen - das war die Basis. Nun besorgte ich einige gebrauchte Fahrradrahmen, meist vom Sperrmüll und zersägte ein paar davon, um Rohrmaterial zu erhalten. Zuerst stellte ich das 28er Fahrrad mit der Wasserwaage ganz gerade und befestigte es mit Gurten an einem Metalltisch. An den Lenkkopf schweißte ich ein Rohr, winkelig zum Fahrradrahmen und waagerecht zum Boden. Nun nahm ich ein 26er Damenrad mit dickem Hauptrohr, durchbohrte es hinter dem Lenkkopf, steckte es auf das Rohr und schweißte es fest. Schon stand das ganze auf 4 Rädern. Zwei weitere Rohre schweißte ich zwischen die Rahmen, eines unten. nähe der Hinterradbefestigung und eins unterhalb vom Sattel. So hatte ich jetzt genügend Stabilität und konnte vom Damenrad Gabel und Vorderrad ausbauen Nun stand das ganze auf 3 Rädern und ich machte die erste Probefahrt. Nach ein paar Richtarbeiten und eingeschweißten Verstärkungen, schweißte ich vorn einen umgedrehten Rasenmähergriff an, rechts und links innen im Seitenwagen einen "L" Winkel und rundherum Gitter aus einem Gefrierschrank. Jetzt konnte ich unten schon einen Holzboden einlegen und die nächste Probefahrt, jetzt mit Hund unternehmen. Für den Damenradeinstieg baute ich passend eine Tür aus einem Kühlschrankgitter, die ich bequem vom Fahrrad sitzend aus öffnen und schließen kann. Das Fahrrad bekam nach und nach schwarzen Lack, einen Lenkungsdämpfer, eine Trekkingradgabel mit eingeschweißten Knotenblechen, ein Hollandrad Vorder- und Hinterrad, jeweils mit dicken Speichen, dicken Achsen, Schwerlastfelgen und Trommelbremse vorn. Der Seitenwagen bekam ein Mountain Bike Vorderrad mit dicker Achse und eine Feststellbremse.. Das Basteln hat sich absolut gelohnt, denn seit der Fertigstellung sind wir schon viele Kilometer damit gefahren, im Sommer sind wir fast täglich damit unterwegs, selbst im Winter fahren wir öfters mal, zumindest bis zum Eiscafe. Das Schönste daran ist, Toni hat fast mehr oder genau so viel Freude wie ich an diesem " Eigenbau Gespann"
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Victoria KR 25 HM Aero Baujahr 1952 |
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Victoria, meine treueste Seele
1980 als junger Bursche, hier im Lehrlings Outfit
Völlig unverbastelt
Einige Chromteile sind nur silber lackiert
Seit 30 Jahren schließe ich eine Batterie an, halte den Tupfer bis er überläuft und trete höchsten zwei mal den Starter.....und der Motor läuft...... ich hoffe das klappt die nächsten 30 Jahre genauso |
Viele, viele Jahre...... besitze ich diese Victoria KR 25 HM mit 250 ccm, 10,2 PS, Hinterradfederung und nahezu Original, d.h. auch nicht restauriert, nur erhalten. Das "HM" steht übrigens für "Hochleistungsmotor" sonst hätte die Maschine nur 9 PS, weiterhin sind bei der HM hinten die Speichen dicker, der Bremshebel länger und ich glaube auch nur in dieser Ausstattung konnte man die Jurisch Geradeweg Hinterradfederung mitbestellen. Ich war 15, da bekam mein Freund Detlef von einem Klassenkameraden seinen Eltern diese Victoria geschenkt, sie stand mittlerweile ca.15 Jahre und wurde damals weggestellt weil sie keinen Zündfunken mehr hatte und die Kupplung nicht richtig funktionierte. Dazu gab es den originalen KFZ Brief, das Fahrerhandbuch und ein originales Verkaufsprospekt von 1952. Bis auf den fehlenden Werkzeugkasten (den man zum Batterie-Ausbau abmontieren muss) war das Motorrad komplett und 100% Original. Als Detlef ein Schulpraktikum als Elektroniker machte, hat ihm der dortige Meister die Victoria Zündspule neu gewickelt. Mit einem Eisenbahntrafo, einer wilden Verkabelung und einem separaten Mofatank haben wir die Victoria zum laufen gebracht. Ab diesem Moment war ich infiziert und wollte das Motorrad haben. Ich war fast täglich mit Detlef unterwegs, wir bastelten, tunten und fuhren mit unseren Hercules Mofas durch die Gegend, teilweise einfach so, ohne Ziel. Benzin war billig, die Strassen nicht verstopft, es gab keine Helmpflicht also Freiheit pur für "Mofarocker". In regelmäßigen Abständen besichtigte ich die Victoria, die in einem Holzschuppen ganz hinten stand, vorn war der Mofa-Bereich, oft erwähnte ich, das ich dieses Motorrad gern hätte. Als Detlef dann vom Mofa zum Kleinkraftrad wechselte, riss unser Kontakt ab, klar bei dem Leistungsunterschied unserer Fahrzeuge.....Einige Zeit später wechselte ich auch, allerdings nur zum Mokick, da ich dort aber einen Kleinkraftradmotor implantierte, durfte ich bei den "schnelle" immer mal mitfahren. So erfuhr ich auch, das Detlef mittlerweile eine zweite 50er angeschafft hat. Bei dessen Besichtigung fragte ich sofort nach der Victoria und das aktuelle Platzproblem veranlasste Ihn mir die Victoria zu verkaufen. Nach etwas verhandeln überließ er mir das Motorrad für 400,-DM, ich fuhr sofort nach Hause, kramte schnell das Geld raus, Detlef holte mich ab, wir pumpten bei der Victoria die Reifen auf und ich schob sie durch die ganze Stadt zu mir heim, dummerweise wohnte wirklich jeder von uns am anderen Ende. Nun hatte ich schon mit 16 ein "echtes" Motorrad. Was dann folgte ist in dieser Geschichte das negativste, ich zerlegte das Motorrad in unserem Minikeller im Wohnblock und reinigte die Einzelteile in meinem Zimmer am Schreibtisch, den Rahmen und viele Anbauteile, die grau lackiert sind habe ich in der gleichen Farbe mit dem Pinsel neu gestrichen......das ärgert mich bis heute. Irgendwann verlor ich die Lust und packte alles in Kisten und stopfte es in die Kellerregale. Ich hatte nämlich eine Honda CZ100 Bj.66 (Vor, Vorläufer der Monkey) gekauft, die durfte ich fahren, da war der Reiz natürlich größer diese erstmal herzurichten...das ist aber ne andere Story. Ich wurde volljährig, bastelte an meinem ersten Auto und wir sind umgezogen, die Victoria Kartons lagerte ich im Keller ein. Da ich ja nun den Führerschein hatte und im neuen Reihenhaus viel Platz zum basteln war, kramte ich die Victoria Einzelteile wieder aus, sortierte sie und fing an zusammenzubauen. Schon nach zwei Wochen war sie fertig. Bei den ersten Probefahrten (wir wohnten nah am Feldrand) stellte sich noch das Problem mit der Kupplung heraus, ich baute den Seitendeckel ab, demontierte die Kupplung und schnitzte aus Weinflaschenkorken neue Beläge. Der Zusammenbau stellte mich damals vor ein großes Problem, ich habe den Deckel bestimmt 10x ab und angebaut, bis diese §%$ Schaltung wieder ging. Mit Roten Kennzeichen ging es dann zum Tüv, das war 1980, damals gab es noch diesen typischen Tüvprüfer, grauer Kittel, Schweinslederhut und grimmige Miene, auf jeden Fall brauchte ich 3 Anläufe um die Vollabnahme zu bestehen, Probleme machte vorn die unterdimensionierte Halbnabenbremse und der Auspuff war zu laut, da sich die erlaubte Phonzahl mittlerweile geändert hatte. Der Rest ist schnell erzählt, das Motorrad ist zugelassen, fahrbereit, in den ganzen Jahren habe ich nochmal die Kupplung neu belegt, Limadeckel, Brems und Kickstarterhebel neu verchromen lassen, die Reifen getauscht und den Tank innen entrostet. Einen originalen Werkzeugkasten habe ich nie besorgt, ich verwendete damals einen vom Garelli Moped, der ist ähnlich, da man den aber zum Batteriewechsel immer abbauen muss, ist der gar nicht dran, an dieser Stelle ist ein Winkelblech, auf das ich 6Volt Batterien in allen Größen stellen kann, so klaue ich einfach immer mal die Batterie aus der Dax oder der XT um eine Ausfahrt zu machen. Es gab Jahre, da bin ich gar nicht mit der Victoria gefahren, seit ca. 5 Jahren fahre ich konsequent mindestens zwei Touren im Jahr, so das wenigstens 200 Kilometer zusammenkommen. |
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Victoria KR 20 EN Gespann Baujahr 1938 |
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200ccm und 7 PS, da wird das Fahren zum Abenteuer.
Motorrad und Seitenwagen Vorkrieg, "verheiratet" miteinander seit 1998 Das Motorrad war von 1938 bis 2001 in Langen 2001 ist es nach Bebra umgezogen..tschüss treue Seele So sieht`s jetzt aus, der neue Besitzer hats im Originalfarbton lackiert Benutzt wird es wie bei mir...Schnee? Regen? na und ....ist ja zum fahren gebaut ! Spuren im Schnee |
Leider verkauft habe ich...... mein Eigenbaugespann Victoria KR 20 EN mit 200ccm und 7 PS, starres Rahmenheck, Trapezgabel und Tankschaltung. Vom Vorbesitzer stark benutzt, aber auch schön instand gehalten, leider auf schwarz umlackiert und ich schätze aus 5 verschiedenen Motorrädern zusammengebaut. Beim Kauf waren Frontscheinwerfer mit Tacho und Zündschloss, sowie das Rücklicht aus den 50ern, Der Sitz von einer DKW und der Soziussitz evtl.20er Jahre. Aber von vorn, wie es halt so im Leben ist, man fährt seit Jahrzehnten Victoria, das spricht sich rum und dann kennt einer einen, der einen kennt....., der auch "so was" hat. Mike hat diese Victoria um mehrere Ecken gekauft (oder sollte er sie nur unterstellen ?? -kommt noch !) und erzählte mir im Halbjahresrythmus, das er bald mit der Restauration beginnen wird, ich soll doch mal vorbeikommen und schauen, bla bla bla, Maulrestauratoren erkenne ich mittlerweile auf 100km. Nach einigen Jahren drehte ich den Spieß um und fragte im Halbjahresrythmus ob er mir das Motorrad verkauft und siehe da nach 4-5x fragen (richtig gerechnet, nach 2-2,5 Jahren) hab ich den traurigen Haufen für gar nicht wenig Geld abgeholt, blöd war, der Soziussitz war plötzlich nicht mehr im Preis enthalten, weil da ja auch so wunderschöne Lederpacktaschen mit dranhingen, bäh. Selbst langes Diskutieren, mir den Gepäckträger zu geben, denn der gehört zur Maschine (den Sitz und die Paktaschen sollte er sich eh sonst wohin stecken) fruchtete nicht, so zog ich halt ohne Gepäckträger vom Hof. So ist das halt mit einem Preis locken und später war das plötzlich nur für die halbe Maschine, was ein Glück musste ich den Motor nicht noch extra bezahlen. Egal nach dem Putzen und einer groben Durchsicht kam wie erwähnt ein recht passables, ich denke ein mit Liebe gepflegtes Fahrzeug heraus. Als erstes reinigte ich Tank und Vergaser, warf den Kabelbaum weg und baute eine Notverkabelung, Batterie dran, Sprit rein und.......wrummm der Motor lief, das Ding fährt und gar nicht schlecht......auch ohne Gepäckträger.... An der Zündanlage aktivierte ich wieder den Zündnagel, d.h. bei diesem Modell steckte man den Zündschlüssel (Nagel) rechts in den großen Lichmaschinendeckel, der Vorbesitzer hatte das Zündschloss in die "moderne" Lampe verlegt. (immer wenn ich Vorbesitzer schreibe, meine ich den, der auch mit dem Motorrad gefahren ist, müsste sogar der Erstbesitzer gewesen sein, laut meinem Freund Gernot, den über 70 Jährigen Schuhmacher, später ging das Motorrad durch mindestens noch 2 Hände, von denen es aber keiner gefahren hat). Ich reparierte alle Mängel, baute einen Mercedes Zusatzscheinwerfer als Frontscheinwerfer an und schweißte den DKW Sitz so um, das er vernünftig an den Victoria Rahmen passt. Da ich ja ein Gespann bauen wollte, stellte sich die Frage des Seitenwagens. Mein Freund Uli kaufte vor Jahrzehnten einen Steib LS 200, als kostenlose Zugabe war noch ein LS 200 Boot und ein Steib 350 Rahmen und Kotflügel dabei, davon brauchte Uli nur 2 Anschlüsse, den Rest schenkte er mir, ich wollte das damals an meine BW-Maico bauen....aber wie es halt so ist (wie war das mit den Maulrestauratoren?). Ich verschenkte den Seitenwagen damals weiter an den Frank, der wiederum wollte ihn an eine Harley bauen und was passierte?? nix !! Frank war mittlerweile weggezogen und nur noch sporadisch hier bei seinen Eltern. Ich rief Ihn an und siehe da, Seitenwagen ist noch da und Frank nächstes Wochenende auch.....kriegste wieder iss doch klar.. Am Wochenende holte ich das Fragment, das mittlerweile über 10 Jahre unter einer Plane im Garten lag, beim Anheben ist erstmal ein Teil des Bodens rausgebrochen, lag auch daran, das sich da drin mittlerweile 100Kg Sand und Erde gesammelt hatten. Egal, viel schlechter konnte er sowieso nicht mehr werden, wie er damals schon war und Frank hatte ein passendes Rad besorgt. Dazu fällt mit übrigens folgende Story ein: Jörg aus Kalbach hatte mal einen Zündapp Janus, ich fragte nach dem Zustand, er antwortete: der ist so schlecht, wenn es der letzte auf der Welt wäre, würde ich mir überlegen den noch mal zu machen. Das schöne an den Seitenwagenboot ist das geprägte Emblem seitlich, auch hatte es in der Öffnung umlaufend kein Rohr, sondern einen eingebördelten Draht, somit ist es Vorkrieg, passend zur Victoria. Leider war es so verrostet, das ich wie beim neueren Baujahr umlaufend in die Öffnung ein zurechtgebogenes Rohr einschweißte, dazu zersägte ich 2 Fahrradrahmen, den Boden entfernte ich komplett, setzte dafür unten ringsum einen L Winkel und legte als Boden eine Aluplatte ein. Hier und da eine Verstärkung, einen Sitz aus mit Kunstleder bezogenen Holzplatten und das Boot war verwendungsfähig. Der Seitenwagenrahmen, war krumm, außerdem schon mehrmals gebrochen und mit Rostigen, viel zu schweren Eisenmaterial verstärkt und übelst zusammengebraten. Das alles flexte ich ab, zersägte den Rahmen an den alten Bruchstellen, schnitt übel zerschweißte Stellen heraus und setzte ihn wieder gerade zusammen. Um das 200er Boot in den 350er Rahmen zu hängen baute ich ein Rohr, worauf das Vorderteil vom Boot aufgelegt wird und dann mit dem Rahmen verschraubt wird, hinten unten befestigte ich es mit 2 großen Silentblöcken. Den Kotflügel habe ich gerichtet, nachgeschweißt und den fehlenden Halter vorn improvisiert. Am Rad, das übrigens von einer Vollchross Maico stammen soll musste ich die Aufnahmen für das Kettenrad abtrennen, die behinderten das drehen. Alle Seitenwagenhalter baute ich selbst, Wolfgang drehte mir 2 Kugeln, zwei Gestänge waren mal Auto Spurstangen, der Rest ist Rohrmaterial und Flacheisen. Lackiert habe ich das ganze Matt Schwarz und zwar so Fleckig, das es zum Restlichen Bild passt. Als Beleuchtung setzte ich einen schmalen Käferblinker auf den Kotflügel, dessen Glas schon arg verblichen war, so leuchtet er eher weis als orange, hinten habe ich zwei uralte Fahrradrücklichter, die zum nachträglichen Anbau seitlich ans Fahrrad montiert werden genommen, da wiederum habe ich Standlichtfassungen vom Opel eingepasst, damit man die richtigen Birnen verwenden kann. Zwei Jahre bin ich mit dem Gespann gefahren, es fuhr sofort wunderbar, hat Riesen Spaß gemacht und war oft der Hingucker. Als ich eines Tages mit meiner anderen Victoria am Motorradtreffpunkt war, sprach mich einer an: sowas hab ich auch, nur älter./ ach ja wo steht das denn?? / Ei hab ich untergestellt bei einem namens Mike...??!! / Tja, dann fahr mal hin, denn ich habe das vor gut nem Jahr dort gekauft.... zum Glück stellte sich raus, es war nicht untergestellt, sondern Rechtmäßig mit Vertrag verkauft. Als ich mich entschied das Gespann aus Platzgründen zu verkaufen meldete sich auf meine Annonce ein sehr netter Victoriasammler, er besaß schon drei oder vier KR 20 EN, bei einer ist sogar ein Seitenwagen eingetragen. Dieser Sammler kaufte das Gespann, da er auch schon immer vor hatte ein KR 20 Gespann zu bauen, aber nie dazu kam. Den schwarzen Lack vom Motorrad hat er mit Nitro- entfernt und einige Teile gegen bessere getauscht, den Rest hat er auch in Originalfarbton lackiert, ich fragte damals: gestrichen oder gespritzt ?, da lachte er und sagte: nein mit dem Lappen aufgetragen.....echt ! Ach ja einen Gepäckträger kaufte ich auf der Veterama, hat 15,- DM gekostet.... So ist das doch super gelaufen, das Gespann ist in besten Händen, macht dem neuen Besitzer auch viel Freude und wird nicht "überrestaurieret", ich hing sehr dran und muss zugeben, ich habe schon wieder einen Victoria Rahmen und einen Motor mit 9 PS, der Rest läuft mir auch noch zu, da bin ich mir sicher...... |